Zambia 28.09. - 16.11.2014

Großbritannien war die Kolonialmacht von Nordrhodesien (Zambia). Gegen heftigen Widerstand wurde 1951 Nordrhodesien zusammen mit Südrhodesien (Zimbabwe) und Nyasaland (Malawi) zur Zentralafrikanischen Föderation zusammengeschlossen. Am 31.12.1963 wurde die Föderation aufgelöst. Die Bindung zwischen Nordrhodesien und Südrhodesien war damit endlich erloschen. Am 24.10.1964 wurde die Republik Zambia ausgerufen. Der erste Präsident war Kanneth Kaunda der dieses Amt 27 Jahre bekleidete. Kaunda hat Zambia zwar wirtschaftlich nicht voran gebracht, aber er hat es geschafft 27 Jahre Frieden zu halten.

Im Sommer 2011 wurde Michael Sata Präsident, der im November 2014, kurz nach der Feier zur 50-jährigen Unabhängigkeit Zambias, verstarb.
Zambia besitzt eine junge Bevölkerung, 60 % sind jünger als 20 Jahre und nur 3,7 % sind älter als 60 Jahre. Die Lebenserwartung liegt im Durchschnitt bei 51 Jahren. Es leben 14 Mio. Menschen in Zambia, 50 % in den Städten und 50 % auf dem Land. Es besteht Schulpflicht bis zur 7. Klasse. Die Religionsfreiheit ist verfassungsmäßig garantiert, 70 % der Gläubigen gehören einer christlichen Gemeinschaft an. Die Staatssprache ist Englisch, daneben existieren rund 80 Sprachen und zusätzliche Dialekte. Die Gesundheitsvorsorge ist offiziell kostenlos. Es fehlen aber Medikamente und insbesondere Ärzte.

Die Ausreise aus Zimbabwe an der Grenze Kariba ging reibungslos. Bei der Einreise nach Zambia füllten wir viele Formulare aus und zum Bezahlen (mit US-Dollar) wurden wir von Schalter zu Schalter geschickt. Der letzte Beamte verlangte noch einmal 150,00 US-Dollar Abgassteuer von uns. Wow, das war eine Menge, damit hatten wir nicht gerechnet. Trotz Diskussion erhielten wir eine offizielle Rechnung und bezahlten. Doch dann wurde der Beamte etwas hektisch, er drängte uns, endlich über die Grenze zu fahren und kam aus seinem „Kabüffchen“ sogar heraus, um uns bis zum Schlagbaum zu begleiten. War schon alles sehr merkwürdig. Nochmals überprüften wir die hohe Rechnung. Eine Währungsangabe war für uns nicht ersichtlich und erst bei der 3. Überprüfung stellten wir fest, dass der Beamte die einheimische Währung Kwacha so geschickt überstempelt hatte, dass man sie nicht mehr lesen konnte.

Heike setzte ihren strengsten Blick auf und zurück ging es zur Grenze. Der Beamte war sehr erschrocken als er uns kommen sah. Nachdem wir ihn mit seinem „Fehler“ konfrontierten, brachte er uns zu seinem „Chef“. Der Chef machte small talk, lachte und rechnete wild auf seinem Taschenrechner herum und oh Wunder, die Rechnung war tatsächlich um 125,00 US-Dollar zu hoch. Nach nochmaligem wilden Rechnen wurde uns dann das Geld anstandslos ausgezahlt. Keiner hatte ein schlechtes Gewissen oder hat sich entschuldigt. Na ja, kann ja mal passieren… .

Lusaka, die Hauptstadt von Zambia war unser nächstes Ziel, um mal wieder etwas Großstadtluft zu schnuppern und Diverses zu erledigen. Die Stadt ist vollgestopft, quirlig, laut und stickig. Überall Geschäfte, Menschen und hunderte von fliegenden Händlern, die im Stau vor den Ampeln alles verkaufen, was man so braucht oder nicht braucht: Jeans, Hemden, Orangen, junge Hunde, Spiegel, CD's, Ladekabel etc.

Auf unserem Übernachtungsplatz -Pioneer Campsite- trafen wir Ute und Eddy, mit denen wir nett quatschten und die uns ihre Brotbackform schenkten. Wir, die wir noch niemals in unserem Leben überhaupt gebacken haben, wollten jetzt also im Lagerfeuer Brot backen ... .

Um „Kilometer zu machen“ wollten wir von Lusaka über die Hauptstraße zügig zum Kafue-Nationalpark durchfahren. Aber mitten in Lusaka fing der riesige Stau schon an. Dazu hatten wir überhaupt keine Lust, dann doch lieber bummeln. Wir fuhren sofort auf eine Sand-Piste ab, die durch den Busch an schönen Dörfern vorbei führte, mal gut und mal schlecht war, und auf der uns so gut wie kein Auto entgegenkam. Aber plötzlich stand ein riesiger mit Mais beladener Truck (30 Reifen) mitten auf der Sandpiste. Der Truckfahrer hielt uns an und fragte nach Trinkwasser. Da unser Wasser in großen Kanistern ist, baten wir ihn uns doch eine leere Flasche zum Auffüllen zu geben. Hatte er aber nicht, sondern kam mit einem Schüsselchen an, dass so aussah wie ein Blumentopfuntersetzer. Wir schenkten ihm unsere Flasche, er freute und bedankte sich und fuhr weiter. Sind schon harte Jungs, die Truckfahrer!

Es wurde langsam dunkel, und so beschlossen wir uns im Nationalpark „Blue Lagoon“ einzuquartieren. Dieser Park wird nur sehr selten besucht, angeblich nur 50 – 100 Besucher im Jahr. Schade eigentlich, uns hat es dort gut gefallen. Wir standen mal wieder ganz alleine mit unserem Hilux auf einer großen gepflegten Wiese unter Bäumen. Wahrscheinlich ist der Park nicht so begehrt, da es hier keine großen wilden Tiere sondern "nur" die seltenen Lechwe-Antilopen und natürlich viele Vögel zu beobachten gibt. Der bereits verstorbene Farmer hatte damals für seine Frau, die eine anerkannte Ornithologin war, einen 5 km langen Damm durch das Schwemmland bauen lassen. Somit konnte sie auch in der Regenzeit, wenn das Land überflutet war, Vögel beobachten. Jetzt in der Trockenzeit war das Land, bis zum Horizont mit hohem gelben Gras bewachsen, auf dem die Antilopen grasten.

Morgens in der Hitze kam der Ranger in voller Montur -7 km mit dem Fahrrad auf schlechter Piste-, um die Parkgebühren einzukassieren.  Auf dem Anmeldeblock sahen wir, dass die letzten Besucher vor 3 Wochen hier waren.

Über Mumbwa fuhren wir zum Chunga Gate des Kafue Nationalparks. Plötzlich sahen wir auf dem Weg zum Camp vor uns zwei Leoparden liegen. Wir konnten es gar nicht fassen. Leoparden hatten wir noch nie gesehen. Sie zogen sich langsam in den Busch zurück, aber wir konnten sie noch lange mit unseren Augen verfolgen.

Auf dem Campsite Zamlodge waren wir mal wieder ganz alleine. Das Camp war sehr schön am Fluß gelegen, gepflegt, wenn auch einfach. Das Wasser kam (wie überall im Nationalpark) direkt aus dem Fluß, diesmal aus dem Kafue. Wasser zum Duschen wurde mit einem Holzofen erwärmt, das Waschhaus mit Petroleum-Lampen erleuchtet und abends für uns ein großes Lagerfeuer angezündet, in dem wir unser erstes Brot gebacken haben!! Na ja, so richtig ist es nicht aufgegangen, aber lecker war es trotzdem! Nachts war es im Dunkeln schon etwas unheimlich, aber die Hippos haben uns in den Schlaf gegrunzt.

Das Wetter hatte sich etwas verändert, morgens und ab dem Nachmittag waren oft böige Winde und tagsüber war es ganz schön heiß. Schätzungsweise so um die 38 Grad (leider haben wir es trotz großer Bemühungen bisher nicht geschafft ein Thermometer zu kaufen). Morgens, abends und auch nachts war es dafür super angenehm.

Die nächste Etappe ging durch ganz einsamen Busch am Kafue-River entlang zur Puku Pan Lodge (heißt jetzt Mu-Fungata Safari). Der Weg war meistens extrem schlecht, manchmal war auch keiner da, mit vielen, wenn auch trockenen aber steilen und unwegsamen Flußdurchfahrten. Mit ca. 10 km / h kämpften wir uns voran. Wir haben somit 5 Stunden für 50 km gebraucht! Eine große Herausforderung für unser Auto und auch für Heike. Beide haben es mit Bravour bestanden.

Plötzlich sah Yvonne einen Leoparden, der mit einem großen Satz auf ein Impalla sprang und es mit einem Biss in die Kehle tötete. Er legte sich neben seinen Riß und witterte. Anscheinend störten wir ihn wohl durch unsere Anwesenheit. Als es dem Leoparden zu bunt wurde, schnappte er das tote Tier und zerrte es einen kleinen Hügel hinauf, legte es an einem Baum ab und verschwand.

Leider haben wir nur eine kleine Kamera, mit der nicht so gute Tierfotos gemacht werden können. Auch konnten wir nicht aussteigen oder das Fenster öffnen, da hunderte Tse Tse Fliegen um unser Auto herum schwirrten. Ans Pinkeln im Busch war auch nicht zu denken, und den Gedanken, dass das Auto mal streiken könnte durfte man nicht zulassen. Sogar Heike war bereit mit Klimaanlage zu fahren.

Der Kafue-Nationalpark ist für seine Tse Tse Plage bekannt, auch wenn die Camps frei von den Fliegen sind. Die Camps die wir gesehen haben, lagen alle sehr schön am Kafue River, waren gepflegt, die Mitarbeiter freundlich und sehr bemüht. Fast immer waren wir allein auf den Camps und auch auf den Wegen. Im Park sieht man oft nur sehr wenig Tiere. Für uns waren die einsamen Buschfahrten das, was den Kafue ausmachte.

Über eine breite im Bau befindliche Straße fuhren wir nach Itezhi-Tezhi, das an dem gleichnamigen Stausee liegt. Hier haben die Chinesen wieder das Sagen. Überall stehen Schilder in Chinesisch. Natürlich werden die große Straße sowie der Staudamm von Chinesen gebaut. Die Stadt war einfach nur furchtbar.

Ab ging es wieder in den Kafue Nationalpark, diesmal aber nicht an den River sondern zu den Nanzhila Plains, eine große Grassavanne auf der man wunderbar Tiere beobachten kann. Die Strecke dorthin war sehr abwechslungsreich, es gab weite Flächen mit gelbem Gras und weidenden Tieren. Der Weg dorthin war eine echte Sandpiste, mit großen Tiefsandpassagen. Um besser durch den tiefen Sand fahren zu können, ließen wir aus unseren Reifen erstmals Luft ab. Bisher haben wir uns -trotz aller Ratschläge von anderen Afrikareisenden- immer geweigert dies zu tun. Erstens waren wir zu faul diesen Aufwand zu betreiben und zweitens haben wir uns aus Geiz als wir in SA unseren Hilux ausstatteten anstatt einer Kompressor-Pumpe nur eine wesentlich billigere Handpumpe gekauft … . Mittlerweile sind wir aber stolze Besitzerinnen einer Kompressor-Pumpe und können es allen Sandpistenfahrern nachmachen :-))

Sattelstorch

Livingstone liegt auf zambischer Seite direkt an den Victoria-Falls. Endlich wieder Stadt, mit Bars, Restaurants und Geschäften. Die Stadt hat uns gefallen, aber es war, bis sich abends ein mächtiges Gewitter entlud drückend heiß. Während unserer gesamten Reise war es das 1. Mal, dass es regnete und auch stark windete. Unser Cab hat seine Wassertaufe aber bestanden. Es blieb innen alles trocken.

Gischt der Victoria Falls

Wir wollten hoch in den Westen, zu den Barotse Flood Plains. Der Weg führte an den Grenzen nach Zimbabwe, Botswana, Namibia und Angola vorbei, immer am Zambezi entlang. Es ging vorbei an Schwemmgebieten, die in der Regenzeit völlig überschwemmt und in der Trockenzeit sehr fruchtbar sind. Die Menschen, die hier wohnen sind Halbnomaden, die regelmäßig ihren Standort wechseln. Sie besitzen nicht viel und bauen ihre Hütten aus Stroh.

Die Straße bis Sesheke verlief auf Asphalt und war langweilig. Weiter nach Senanga fuhren wir dann immer auf der Westseite des Zambezi, teilweise an schneeweißen Stränden vorbei auf einer toll ausgebauten Straße, bis nach 150 km plötzlich die Straße geschlossen war und es auf einer provisorischen Piste nebendran weiter ging. Wir sind in Zambia überwiegend unbefestigte Wege / Straßen gefahren, was natürlich sehr zeitaufwendig aber auch interessant und herausfordernd war.

15 km vor Senanga hörte die Straße plötzlich auf und das Schwemmgebiet begann, so dass der Zambezi mit einer Fähre überquert werden musste. Wir standen im Sand vor der Fähre, doch niemand wusste wann sie übersetzt. Aber Geduld ist ja zwischenzeitlich unsere Stärke. Irgendwann kam der Maschinist, dann der Steuermann, zuletzt der Kassierer und endlich ging´s los. Wir waren die einzigen Passagiere mit 3 Mann Besatzung an Bord. Der Kassierer hatte sogar ein „kleines Büro“ und braucht zum Ausfüllen unserer Rechnung die ganze Überfahrt. Die letzten Kilometer bis nach Senanga waren sehr sandig, aber wir waren jetzt ja gut ausgestattet ... .

Scharlachspint

Am nächsten Morgen, als wir noch ganz verschlafen unser Cab öffneten, stand ein Fahrzeug vom Militärflughafen mit 4 Soldaten in voller Montur vor uns, sie grüßten freundlich und beäugten uns interessiert. Sie wollten Lebensmittel, welche sie am Abend vorher in einem Kühlschrank deponiert hatten wieder abholen. Manchmal fühlen wir uns schon komisch, wenn wir mit allem möglichen Schnick Schnack ausgestattet durch Afrika fahren und z.B. das Militär anscheinend noch nicht einmal einen Kühlschrank hat ... .

Von Mongu aus führt durch die Barotse Flood Plain zum Liuwa Plain Nationalpark die -laut unserer Information- am schwierigsten zu befahrende Strecke Zambias. In diesem Park findet die zweitgrößte Gnu-Wanderung Afrikas statt. Im Oktober / November sollen sich dort über 40.000 Gnus zu einem gemeinsamen Marsch nach Angola sammeln. Leider sahen wir dieses Schauspiel nicht, da uns ohne ein zweites Auto die Strecke zu unsicher erschien, zumal schon Regen „in der Luft lag“.

Blick auf die Barotse Flood Plain

Hafen von Mongu ...

Auf unserem Rückweg aus dem Westen Zambias übernachteten wir wieder auf einem Camp, ganz in der Nähe des Kafue Nationalparks. Sofort wurden wir darüber informiert, dass nachts regelmäßig wilde Tiere, insbesondere Elefanten das Camp besuchen. Sofort aßen wir unsere letzten Bananen auf, verstauten unsere Orangen in einer hierfür zur Verfügung gestellten alten Box und machten ein großes Feuer an. Aber nicht die Elefanten kamen in der Nacht, sondern ein gigantisches Gewitter zog über uns hinweg. Morgens kam der für das Camp zuständige Mann und zeigte uns wieder die Elefanten, die in der Nähe fraßen. Er wirkte auf uns etwas nervös, obwohl er doch täglich mit den Tieren zu tun hat. Der Grund, war der, dass in der Nacht vorher ein Fischer, der dort nachts am Kafue angeln wollte von einem Elefanten getötet wurde. Als wir das Camp verlassen wollten, wurde der Weg auch wieder mal von 2 Elefanten versperrt, so dass wir längere Zeit auf die „Freigabe des Weges“ warten mussten. Jetzt haben wir aber erst einmal genug von Elefanten.

Bisher gefahrene Route

Unser Weg führte uns über mehrere Farmen weiter Richtung Norden. Im Kopf hatten wir ganz genaue Vorstellungen, wie Farmen auszusehen haben (Jenseits von Afrika …), aber irgendwie entsprachen sie nicht unseren Vorstellungen. Auf der Fringilla Farm waren wir von Ochsen und Kühen auf den Weiden umgeben. Es gab dort eine Piggery, Pfauen und Ziegen liefen überall herum und die Farm beschäftigte mindestens 100 MitarbeiterInnen. Sie war sehr komfortabel mit Restaurant, Bar, Take Away und Kiosk für Farmprodukte.

Das Gegenteil davon war die Kalwa Farm. Sie war einige Kilometer von der nächsten Straße entfernt und 20 km nördlich der Kleinstadt Serenje. Die Landschaft war traumhaft und hier liefen die Uhren noch etwas langsamer. Wir campten dort direkt vor dem Farmhaus -welches aufgrund von mangelndem Geld sehr instandhaltungsbedürftig war- auf einer gepflegten Wiese unter großen Bäumen. Die Zimmer im Farmhaus konnte man mieten und wir sollten hiervon ein Bad benutzen. Leider war dort ein Wespennest mit hunderten von Wespen. Anscheinend verstand niemand, warum wir es nicht benutzen wollten. In der Zeit in der wir dort waren, wurde uns dieses Badezimmer aus unterschiedlichen Gründen noch 3 x angeboten.

Zambia liegt überwiegend auf 1.000 bis 1.300 m Höhe. Hier war es aber 1.500 m hoch und nachts sehr kalt. Es gab keinen Strom, die Nächte waren stockdunkel und der Nachthimmel phantastisch.

Wir standen genau im Zentrum der kleinen Farm. Morgens und nachmittags kamen die Frauen oder Kinder mit Maissäcken auf dem Kopf oder auf dem Fahrrad um auf der Farm ihren Mais mahlen zu lassen. Sie freuten sich uns zu sehen, lachten, winkten und für die Kinder waren wir ein echtes Ereignis. Es war ein buntes, aber sehr entspanntes Treiben. Als wir die Umgebung zu Fuß erkundeten, stellten wir fest, dass die Menschen in kleinen Hüttenansiedlungen mehrere Kilometer von der Farm entfernt wohnten. Sie nehmen regelmäßig einige Kilometer Fußmarsch auf sich, um ihren Mais mahlen zu lassen.

Kein Kind wollte etwas von uns. Es fällt uns immer wieder auf, dass Kinder, die noch keinen Kontakt zu Touristen hatten nicht betteln. Die Bedürfnisse und Wünsche werden erst von den Touristen geweckt, die oft auch ohne Bitten der Kinder Geschenke (wenn auch ganz kleine) verteilen. In dem Augenblick, wo Touristen aus Gutmütigkeit oder weil sie helfen wollen Kinder beschenken, ist „die Unschuld der Kinder“ verloren. Uns berührt die Armut der Menschen und insbesondere der Kinder auch sehr, und wir würden ihnen gerne eine „Freude“ machen. Aber das erste Geschenk für die Kinder weckt Bedürfnisse, Ansprüche und Wünsche und es hinterlässt eine Unzufriedenheit, die vorher nicht da war. Wir versuchen etwas mit den Kindern zu plaudern und zu scherzen … .

In Kabwe wurde unser Visum völlig unproblematisch und kostenlos in ein paar Minuten verlängert. Als wir bei einer größeren Versicherungsagentur eine Autoversicherung abschließen wollten saßen 3 chice Mitarbeiter im Büro. Zwei davon schliefen und Einer las in der Bibel. Sie gaben sich aber große Mühe und nach 1 Stunde hatten wir dann unsere Police.

Das kann man in Zambia außerhalb der wenigen größeren Städte kaufen:

Mmmhh lecker Raupen ...
Ob da wohl das Richtige dabei ist??

Einmalig auf der Welt sind die Fruit Bats (Früchte fressende Flughunde), die jedes Jahr ab Ende Oktober bis Dezember in Scharen aus dem Nordkongo in den Kasanka NP kommen. Dieses Ereignis wollten wir uns nicht entgehen lassen. In tiefster Finsternis kamen wir an, und übernachteten alleine auf einem Campsite im Busch. Morgens wurden wir von dem Attendant (so heißen die, die sich um das Campsite kümmern, Feuerholz besorgen, Wasser wärmen etc.) geweckt. Er hatte bereits Wasser heiß gemacht und ist damit auf's Dach des Duschhauses geklettert, um die Wasserbehälter dort zu füllen ... .

Um 17 Uhr trafen wir uns mit anderen Parkbesuchern auf einem Parkplatz. Gemeinsam ging es mit einem Ranger und seinem Gewehr (wegen der Elefanten) los. Ziel war eine Wiese, über die die Bats starteten. Wir warteten und suchten den Himmel ab. Ein paar Flughunde gehen auf Erkundungsflug, fliegen dann wieder zurück um die anderen "abzuholen" ... und auf einmal waren sie da und flogen über uns hinweg. Dieses einmalige und beeindruckende Schauspiel dauerte ca. 20 Minuten. Ende Oktober waren es schon ca. 2.000.000 Flughunde, im Dezember sollen es dann 10.000.000 sein.

Auf dem Weg nach Samfya.

Termitenhügel

Als wir in der Stadt Samfya ankamen, dachten wir, wir sind in Holland. Überall weiße Dünen und Sand. Wir suchten uns ein Hotel direkt am Sandstrand des Lake Bangweulu und ließen uns dort verwöhnen.

Kompressor-Pumpe im Einsatz
"Nobel"-Restaurant
Kreativer Zigarettenstand

Im Ort gab es unglaublich viele Bars und Restaurants und er hatte einen sehr betriebsamen kleinen Hafen. Dort wurden die fangfrischen Fische verkauft und der Bootsverkehr bestand ausschließlich aus überfüllten Einbäumen.

Wir verließen die klassische Touristenroute und fuhren Richtung Norden zum Lake Mweru. Es ging vorbei an den Mumbuluma Falls über eine super ausgebaute Asphaltstraße nahe am Fluss Luapula, dem Grenzfluss zum Kongo. Hier an der grünen Grenze konnten wir das bunte Treiben der Menschen beobachten.

Ölwechsel in Mansa

Es wurde langsam dunkel und wir hatten noch keinen Übernachtungsplatz als wir im Ort Mbereshi ankamen. Dort gab es eine schöne alte Kirche, die vielleicht als Übernachungsort geeignet war. Hinter der Kirche saßen auf der Treppe 13 Frauen die sangen und uns freudig begrüßten. Es war der Frauen-Kirchenchor. Sie sangen und tanzten für uns, lachten und wollten wissen, woher wir kommen. Als wir fragten ob wir auf dem Kirchengelände übernachten könnten sagten sie spontan es sei dort nicht sicher, wir sollten doch lieber zum Hospital fahren.

Der Wachmann des Hospitals verstand nicht sofort unser Anliegen, da unser Auto zugeklappt nicht so aussieht, als ob es zum Schlafen geeignet ist. Er zeigte uns aber zuerst einmal das Hospital. Es war relativ groß, mit einem Schlafsaal für TB-Kranke, einem großen Saal für Männer, einem für Frauen und der größte Saal für Kinder mit ihren Eltern. Dort werden Kinder nur dann behandelt, wenn die Mutter oder der Vater mitkommen und ihr Kind im Hospital pflegen. Überwiegend wird dort Malaria, Anemie und TB behandelt, es gibt 1 Arzt und 40 Schwestern. Die Behandlung und die Mahlzeiten sind kostenlos. Die Oberschwester Grace nahm uns unter ihre Fittiche und führte uns lachend, schwatzend und sehr temperamentvoll durch alle Räume. Wir fuhren zur Missionsnonne, die uns dann erlaubte, auf dem Gelände des Hospitals zu übernachten.

Die Toiletten wurden ein Problem, da alle Außentoiletten defekt waren. Nach längerem hin und her, gestattete man uns in einem Zimmer, für zahlende Privatpatienten, das Bad zu benutzen. Die armen Privatpatienten. Augenscheinlich hatte das Zimmer schon lange keiner mehr bewohnt. Es gab weder Wasser im Waschbecken noch in der Dusche und für die Toilette stand ein großer Bottich mit Wasser zur Verfügung. Anstrengend war jedoch, dass immer wenn wir vor der Tür standen, diese wieder abgeschlossen war, und wir dann nachts im Hospital umherirrten, um den Schlüssel zu finden.

Das furchtbare und unheimliche in dieser Nacht aber war, dass mindestens 3 Stunden mehrere Frauen herzzerreißend teilweise direkt an unserem Cab klagten und schrien. Morgens erfuhren wir, dass ein Kind gestorben war und die Angehörigen es in der Nacht abgeholt hatten.

Privatzimmer

Grace kam morgens gutgelaunt mit ihrer Familie aus der Kirche, um ihren Kindern, Neffen etc. unser Cab auch von innen zu zeigen. Alle waren fasziniert.

Die Gegend auf dem Weg zum Lake Mweru war tropisch und sehr fruchtbar, ganz anders als im restlichen Zambia.

Auf dem Highway ist die Hölle los ...

Für uns ging es dann nach Nchelenge am Lake Mweru gelegen, der von einem riesigen Schilfgürtel umgeben ist.

Uns gefiel es dort nicht und so fuhren wir über Kawambwa zum Lusenga Plain NP. Dies sollte ein kaum besuchter Nationalpark sein, mit einem riesigen tollen Pan, mit vielen Tieren. Vor dem Eingang zum Park wurde an der schlechten Straße gebaut. Die Bäume rechts und links waren umgekippt und die Strassenoberfläche aufgerissen und aufgeschüttet. Wir hofften in dem tiefen Bausand nicht stecken zu bleiben, zumal es nach Regen aussah. Wir sprachen mit den Straßenbauarbeitern, die uns versicherten „no problem“ und sonst ziehen wir euch mit unseren großen Maschinen wieder heraus.

Nach einigen Irrungen und Wirrungen kamen wir kurz vor der Dunkelheit am Pan an. In der Abenddämmerung sah es wunderschön aus und es soll ca. 5 x 7 km groß sein. Die einzige Möglichkeit, an das mit Wald und Büschen zugewachsene Pan heran zu kommen, war an einem verlassenen Camp von der Nationalparkbehörde ZAWA. Die dort stehenden Zelte waren teilweise eingefallen, es sah aus wie auf einem Schlachtfeld und auf schmutzigen Tellern war noch altes Essen ... . Hier war sicherlich schon lange keiner mehr. Aber etwas unheimlich war es dann doch. Da es anfing zu regnen tranken wir noch ein Bierchen und freuten uns auf eine ruhige und einsame Nacht. Wir schliefen schon, da hörten wir um 22.30 Uhr das Brummen eines Autos, welches immer näher kam. Wer war noch mitten in der Nacht an dieser einsamen Stelle unterwegs? Natürlich kam das Auto zum Camp und 5 Männer stiegen aus. Sie machten viel Lärm, gingen in den Wald, holten Wasser wo auch immer her und unterhielten sich die halbe Nacht. Waren es Wilderer oder Ranger oder ??? Morgens löste sich das Ratespiel auf. Es waren die Bauarbeiter von der 20 km entfernten Baustelle, die hier ihr Lager aufgeschlagen hatten. Nach ein bischen small talk und ihrer Information, dass sie seit 3 Monaten nicht ein Tier sahen (wir auch nicht) fuhren wir gleich in der Frühe weiter, zumal es noch regnete. Aber oh Wunder, die Straße war geplättet und somit super zu befahren. Anscheinend haben die Männer noch bis tief in die Nacht die Straße planiert.

Über eine breite, unbefestigte und schlechte Straße ging es zu den Lumangwe Falls. Sie waren trotz Trockenzeit großartig und ihre Wassermassen brausten in die Tiefe. Einmalig war, das hautnahe Erleben des Wasserfalls und nicht nur das Bewundern aus der Ferne. Direkt neben dem Absturz konnte man sich hinsetzen und essen, campen oder etwas oberhalb baden.

5 km weiter waren die Kabweluma Falls. Der Wasserfall war gigantisch und sehr schön anzusehen. Die Straße dahin jedoch grauenvoll.

Unser nächstes Ziel war der Lake Tanganyika ganz im Norden Zambias. Für die ersten 22 km in Richtung Mporokoso brauchten wir 1 ½ Stunden. Es war zwar eine breite Piste, dafür aber sehr sehr ruppig. Unser armes Auto!! Wir bogen in einen kleinen Weg ab und hofften, dass er besser zu befahren ist, wenn auch etwas weiter. Die Strecke war einfach phantastisch. Überall waren ganz ordentliche und gepflegte Dörfer mit bunt bemalten Häusern, Mangobäumen und üppigem Grün.

Die Menschen fröhlich und freundlich, aber es gab nirgendwo einen Platz wo wir die Nacht verbringen konnten. Als es dunkelte stellten wir uns auf eine ebene Fläche direkt am Weg. Einige Fahrradfahrer kamen im Dunkeln noch vorbei aber sonst war niemand mehr zu sehen. Der volle Mond und die Sterne erleuchteten unseren Platz und wird brauchten keine Taschenlampen, so hell war es in der Nacht. Morgens wurden wir um 5.30 Uhr von Kindern, die auf dem Weg zur Schule waren durch ihr „schnattern“ geweckt. Sie umrundeten unser Auto mehrfach, so etwas hatten sie sicherlich noch nie gesehen.

Riesige Mangobäume

Erst war der Weg noch sehr schön, aber später auf der großen Piste war es wieder furchtbar. Wir brauchten noch einmal 6 Stunden bis Sumbu, welches direkt am Lake Tanganyika liegt. Der Ort mit dem so schön klingenden Namen war ein echter Dreckhaufen. Aber wir wollten ja zum Sandstrand des Sees und fanden ihn an der Ndole Bay Lodge. Ein wunderschöner Platz, direkt am Wasser und unser Auto konnten wir auf den Strand stellen. Jetzt mussten wir uns erst einmal erholen :-)) Hier konnte man fischen, schnorcheln, tauchen und Kanu fahren. Erst standen wir ganz alleine dort, dann kamen noch Helene und Hans, ein nettes schweizer Paar. Tagsüber schien den ganzen Tag die Sonne und oft ging ein leichter Wind. Abends, in der Nacht und morgens ist die Temperatur traumhaft angenehm.

Der 2. Teil unserer Zambia-Route

So vergingen die Tage und Abende an denen Fisch gegrillt oder gemeinsam gekocht wurde und es fiel uns schwer, diesen schönen Ort zu verlassen. Der lange Rückweg auf „der schlechtesten Piste des Landes“ war auch ein Grund. Ein Straßenbauarbeiter, den wir damals im Lusenga Plain NP getroffen hatten, versicherte uns glaubhaft, dass es zwischenzeitlich eine kürzere und asphaltierte Straße aus dieser Sackgasse heraus gibt. Er vergaß es aber leider uns darüber zu informieren, dass es keine Brücke über den Lufubu gibt und die Flusspassage nur 2 Monate in der Trockenzeit möglich ist!

Es gab seit über 600 km keine Tankstelle mehr, aber in Mporokosa sollte eine Kanistertankstelle sein. Als wir dort endlich den richtigen Ansprechpartner fanden, der bereits gefeiert hatte, kamen uns doch leichte Zweifel. Wenn er jetzt versehentlich den falschen Kanister greift und wir Benzin statt Diesel tanken vielleicht auch noch mit Wasserzusatz??? Auf solche Probleme hatten wir keine Lust ... und es kam unser Ersatzkanister zum Einsatz, zwar viel Arbeit, aber wer weiß wofür es gut war!

Es wurde bereits dunkel und dann sollte man möglichst nicht mehr auf der Straße sein. Deshalb verbrachten wir die Nacht an den Chilambwe Falls. Es waren schon andere dort und der Afrikaner den wir ansprachen teilte uns mit, sie wären 6 Personen, 2 weiße und 4 Guides??? Die Guides sind für´s Kochen, Spülen, Waschen, Auf- und Abbauen der Zelte und Toiletten, Auto fahren, Auto waschen, etc. zuständig. Den Namen der Organisation, für die sie tätig waren, schreiben wir mal lieber nicht ... .

In Kasama checkten wir im besten Hotel am Platz ein. Dort konnte man schön auf der Terrasse vor dem Zimmer sitzen (macht kein Afrikaner), es gab eine Bar und einen Pool. Und das Wichtigste, im Ort gab's einen Shoprite Supermarkt, in dem wir den größten Teil unserer „westlichen“ Wünsche befriedigen konnten. Diese Supermärkte sind sehr selten, da es sie nur in den Provinzhauptstädten gibt. Hierfür nehmen wir auch schon mal gerne Umwege in Kauf.

Das tolle und faszinierende hier in den Ländern Afrikas ist, die Improvisation, die Kreativität, das Organisationstalent …, wenn es um das Lösen von Problemen technischer oder anderer Art geht. No problem ...

Zu lange Schrauben für´s Auto wurden gekürzt ...

Wir suchten einen Stromadapter und fanden ihn schließlich in einem kleinen Laden, der aber keinen Strom hatte. Um auszuprobieren ob der Adapter funktionierte, ging der Verkäufer ein Geschäft weiter, in dem Handys an einer Autobatterie aufgeladen wurden. Die nackten Strippen (es gab keinen Stecker) wurden in unseren Adapter gesteckt und … alles ok!

Relativ viele Menschen hier besitzen ein Handy, haben aber oft Probleme es aufzuladen. In den wenigsten Dörfern gibt es Strom. Ein Dorfbewohner kauft sich ein Solarpanel und eine Autobatterie und lädt gegen eine Gebühr die Handys auf. Oft wird auch schon einmal ein längerer Fußmarsch unternommen, damit das Handy wieder funktioniert.

Sonntags wird in den Dörfern natürlich auch mit Musik gefeiert. Diese kommt dann aus einem Radio, das an einer Autobatterie mit Solarpanel angeschlossen ist. Die Musik ist laut und dröhnend und die Dorfbewohner haben ihren Spass.

Leider werden wir Zambia in den nächsten Tagen verlassen, aber wir möchten noch einmal zum Tanganyika See, der uns mit seiner Landschaft, Größe und seinem Leben darauf sehr faszinierte. Wir fuhren über Mbala, in der es das sehr sehenswerte Moto Moto Museum gab. Es wird die Geschichte und auch die Kultur Sambias sehr bildlich und eindrücklich dargestellt. Für uns ist es eins der besten afrikanischen Museen, die wir bisher sahen. Wir waren die einzigen Besucher!

Von Mpulungu wollten wir an den Strand, aber es führte eigentlich kein Weg dorthin. Ohne T4A wären wir nie angekommen. Die Anlage / Lodge war beschaulich, ein Teil der Anlage wurde von einer Großfamilie mit insgesamt 19 Personen bewohnt und es machte den Eindruck, nur wir und die Familie wohnen jetzt dort. Plötzlich, es war schon dunkel, stand ein junger Schweizer vor uns. Wir erfuhren, dass die Lodge einem Professor gehört, und schon seit 20 Jahren von hieraus jeweils 3 Monate im Jahr Fische beobachtet werden. Zu viert waren sie hier und täglich mehrere Stunden unter Wasser. Wir dachten toll, täglich tauchen bei den vielen schönen bunten Fischen im See.

Später erfuhren wir, dass das Objekt der Beobachtung braun und 3 – 4 cm groß war ... .

Unser sundowner ...

Es war sehr schön dort, die Familie war reizend, die Frau kochte sehr gut und wir blieben länger als gedacht. Täglich schleppten die Kinder und der Mann eimerweise Seewasser und schütteten es in große Tanks für die Dusche und die Toilette.

Spielzeug: toter Fisch ...

Auf dem See war viel Betrieb, einmal die Fischer und dann die Boote, die als Bus, bzw. Laster hin und her fuhren. Ein schönes buntes Treiben.

Zambia ist ein angenehmes und entspanntes Reiseland, vom Tourismus aber noch nicht so richtig entdeckt. Es fahren kaum Autos, das Land ist aber gut erschlossen, Campsites und Hotels gibt es genug. Die Menschen sind fröhlich, freundlich und hilfsbereit. Die Amtssprache ist Englisch und es herrscht Linksverkehr. Obwohl es insbesondere vor und nach Städten Polizeikontrollen gibt wurden wir fast immer durchgewunken, wir hatten keinerlei Probleme mit der Polizei. Wir fühlten uns immer sicher, nie hatten wir den Eindruck in einer unangenehmen Situation zu sein.

Zambia ist ein Land ohne Straßenschilder (bis auf wenige Ausnahmen). Wer nicht weiß wo´s lang geht, hat Pech gehabt. Nur Schulschilder aus Stein findet man überall. Angeblich werden Holzschilder von Termiten gefressen und Blechschilder immer für alles Mögliche gebraucht.

Der 3. Teil unserer Zambia-Route

Hier ein paar Zahlen:

49 Tage in Zambia gewesen

29 x Unterkunft gewechselt

5.150 km in Zambia gefahren

17,50 € im Durchschnitt für die Übernachtung auf Campsites und in Hotels ausgegeben

11,00 € im Durchschnitt pro Person pro Tag Nationalparkeintritt incl. Auto

1 Dose Bier 440 ml       1,30 €

1 Liter Milch                 1,20 €

1,5 l stilles Wasser       0,60 €

5 l Wasserkanister        1,70 €

1 l Diesel                      1,27 €

1 l Saft                         1,40 €

1 Becher 0,5 l Joghurt  1,25 €

1 Paket Toastbrot         1,25 €

Die offizielle Währung ist der Kwacha

8 Kwacha (ZMW)= 1 € (Wechselkurs)

Komplette Zambia-Route im Überblick